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Dateline: November 9, 2005

Source: adl.at

http://www.adl.at/artists/profiles/s/syn/index.html

THE SYN
Syndestructible

(Prog Rock)

Review: Syndestructible (In German)

 
Bewertung: **** (4 stars)
VÖ-Datum: 04.11.2005
Label: Umbrello Records
Info: SynMusic.net
Hören & Kaufen: Amazon | eBay
Review Datum: 09.11.2005
. : Album Line-Up
Vocals Steve Nardelli
Guitars, Vocals Paul Stacey
Keyboards, Vocals Gerard Johnson
Bass, Vocals Chris Squire
Drums Jeremy Stacey
. : Trackliste
1. Breaking Down Walls
2. Some Time, Some Way
3. Reach Outro
4. Cathedral Of Love
5. City Of Dreams
6. Golden Age
7. The Promise
. : Album Credits
Producer P.Stacey & G.Johnson
Artwork Mark Bown
Review...                                                                                                                   

Als Quasi-Vorläufer der legendären YES geniessen die zwar nicht ganz so bekannten, dafür aber nicht minder legendären THE SYN längst Kultstatus. Der Weggang von Chris Squire zu den später so erfolgreichen Prog Rockern bedeutete gleichsam das Ende des psychedelischen Wegbereiters, auch wenn THE SYN noch einige Zeit mit mässigem Erfolg vor sich hinwurschtelte.

Vielleicht war dem guten Chris Squire einfach langweilig, oder er hat eingesehen, dass die fetten Jahre für YES längst vorbei sind (jaja, ich weiss - "Magnification" war auch ein grosses Album!). Kann auch sein, dass er es auf seine "alten Tage" ganz einfach nochmal wissen wollte. Doch das sind Mutmassungen. Fakt ist, dass Squire gemeinsam mit Ur-Mitglied Steve Nardelli, sowie seinen Kumpels Paul Stacey (Git.), Jeremy Stacey (Dr.) und Gerard Johnson (Keys) die Legende mit "Syndestructible" wiederbelebt. Und zwar im wahrsten Wortsinn.

Fakt ist weiters, dass THE SYN auf "Syndestructible" machen, worauf sie gerade Lust hatten. Und das waren keinesfalls psychedelische Klangexperimente, sondern einfach schöner, relaxter Prog Rock mit erstaunlich offenherziger Pop-Schlagseite und vielen Höhepunkten. Der erste kommt zugleich mit dem ersten "richtigen" Track "Some Time, Some Way", der gleichsam die Lebensphilosophie eines Mannes sein könnte, der niemandem mehr etwas beweisen muss, weil er es ganz einfach geschafft hat im Leben, obwohl der Weg nicht immer leicht war. Gemeinsam mit dem Übergang in "Reach Outro" ist dies vielleicht der hypnotisierendste Track des Albums. Unmittelbar danach folgt das Meisterstück auf "Syndestructible": "Cathedral Of Love" soll derzeit der meist gefragte Titel bei amerikanischen Prog Rock-Radiosendern sein, was nicht verwundert. Ein Song voll von unerwarteten Wendungen und doch stets nachvollziehbar, mit einem Refrain, der den Hörer tagelang nicht loslassen will. Wunderbar!

"Syndestructible" ist herrlich altmodisch, ohne auch nur im geringsten verstaubt zu wirken. Auf moderne Spielereien verzichten THE SYN beinahe zur Gänze, sie wären hier auch absolut fehl am Platz. Genau so hätten es viele treue YES- und THE SYN Fans vermutlich erhofft. Für sie ist dieses Album fast schon ein Pflichtkauf.

- adl


 
 

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